Sie befinden sich hier: Hauptnavigation » Landkreis » Aktuelles » Aktuelle Mitteilungen
Landkreis Neu-Ulm | Aktuelle Mitteilungen | Startseite

Wo Rauch ist, ist auch Feuer

Luftbeobachter des Regierungsbezirks Schwaben treffen sich zum jährlichen Fortbildungslehrgang

Wenn es heiß und trocken ist, beginnt die Arbeit der Luftbeobachtung. Gezielt halten die Luftbeobachter dann aus dem Flugzeug Ausschau nach Rauch und möglichen Brandherden, um diese umgehend der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr zu melden. Wenn nötig übernimmt der Luftbeobachter über Funkverbindung auch die Führung des alarmierten Feuerwehrfahrzeuges bis zum Brandherd. Den Ernstfall für den Regierungsbezirk Schwaben probten jetzt die Luftbeobachter der Luftrettungsstaffeln Illertissen, Donauwörth und Kempten bei einem Fortbildungslehrgang. Treffpunkt war der Flugplatz Illertissen.

Am Vormittag standen vor allem Kartenkunde sowie die Berechnung und Erstellung einer Flugroute auf dem Programm. Am Nachmittag wurde als Szenario die höchste Waldbrandgefahrenstufe angenommen und die Waldbrandüberwachung für die Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Unterallgäu und die westlichen Wälder von Augsburg angeordnet. Hierbei handelt es sich um das gesamte Überwachungsgebiet der Luftrettungsstaffel Illertissen.

Jeweils zu zweit machten sich die Luftbeobachter mit einem Piloten auf, um ein Feuer zu entdecken, das die beteiligten Feuerwehren am Boden simuliert hatten. Für die Luftbeobachter galt es, das Feuer zu orten sowie im Anschluss die zuständige Feuerwehr abzuholen und aus der Luft zum Feuer zu lotsen. Hier war vor allem eine gute Kommunikation über Funk gefragt, um die Feuerwehr im Ernstfall möglichst schnell zum Brand zu bringen.

Ein positives Fazit am Ende des Tages zog Wolfgang Höppler, Fachbereichsleiter für Sicherheitsrecht, Brand- und Katastrophenschutz am Landratsamt Neu-Ulm. Dessen Fachbereich hatte in Zusammenarbeit mit dem Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel in Illertissen, Siegfried Möst, die Fortbildung vorbereitet. Als „sehr gelungen“ wertete Höppler den Tag und auch die Luftbeobachter waren mit den gestellten Aufgaben sehr zufrieden. Einig waren sich alle darin, wie wichtig diese Treffen mit Übungen sind, um im Ernstfall gewappnet zu sein. „Natürlich hoffen wir, dass der Ernstfall nicht eintritt“, sagt Heiko Schleifer, der ehrenamtlich als Luftbeobachter tätig ist und beim Landratsamt Neu-Ulm arbeitet. Ebenso wie sein Kollege Florian Drollinger ist er über die Arbeit am Landratsamt zur Luftbeobachtung gestoßen. Die Aufgabe als Luftbeobachter haben beide gerne übernommen, da es im Interesse aller liegen sollte, Gefahren vorzubeugen und rechtzeitig zu erkennen.

Der Fortbildungslehrgang des Regierungsbezirks Schwaben findet jährlich im Wechsel der drei Stützpunkte der Luftrettungsstaffeln in Illertissen, Kempten und Donauwörth statt. Die Kosten für den Fortbildungslehrgang übernimmt die Regierung von Schwaben, welche auch die Anordnung zur Luftbeobachtung erteilt.

Des Weiteren waren die die Feuerwehren aus Altenstadt, Unterroth, Kellmünz, Osterberg, Schießen und Biberach beteiligt und trugen zum Gelingen der Übung bei.

© Martina Herrmann E-Mail

Zurück

Bildungsregion

 

Aktuelle Mitteilungen

Bauerbe zu besichtigen

Tag des offenen Denkmals 2019 wird in Ulm eröffnet – Interessantes Programm auch im Landkreis Neu-Ulm

mehr