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Auf 300.000 Pflastersteinen durch die Ortsmitte von Pfaffenhofen

Umgestaltete Staatsstraße und Kreisstraße wieder für den Verkehr frei gegeben

Zahlreiche Pfaffenhoferinnen und Pfaffenhofer waren zur offiziellen Freigabe ihrer Ortsdurchfahrt auf den Beinen. Nach fünfeinhalb Monaten Bauzeit heißt es nun wieder freie Fahrt durch das Zentrum von Pfaffenhofen. Dies galt es mit einer gemeinsamen kleinen Feierstunde und Brotzeit, welche die Verwaltung in Pfaffenhofen organisiert hatte, zu feiern. „Jetzt ist es geschafft“, freute sich Bürgermeister Josef Walz. Besonders erfreulich und nicht unbedingt alltäglich war, dass der zeitliche Rahmen sogar unterschritten wurde. Ursprünglich waren die Arbeiten von Mitte März bis Oktober geplant. Doch dann hatte die bauausführende Firma LS Bau AG angeboten, bereits Mitte Februar zu starten und signalisiert, dass sie das Projekt bis zu den Sommerferien abschließen könne. Und es hat geklappt.

„Was in dieser kurzen Zeit alles gemacht wurde, kann sich mehr als sehen lassen“, sagte Walz. Von der Sanierung betroffen waren sowohl ein Teilabschnitt der Staatsstraße 2020 sowie der Kreisstraße NU 3. Unter anderem galt es, rund 330 Meter Wasserleitung und 120 Meter Kanal zu verlegen. Nicht zu vergessen die Leerrohrquerungen für eine spätere Verlegung von Glasfaserleitungen. Die Straßenbeleuchtung mit 14 Laternen wurde erneuert und ein Baumtor mit vier Winterlinden ist entstanden. Insgesamt haben die Arbeiter rund 300.000 Pflastersteine auf einer Fläche von circa 3.000 m² verlegt. Parallel wurde in der Höhe des Friedhofs ein Fußgängerüberweg errichtet und es wurden drei Bushaltestellen mit taktilen Leiteinrichtungen für Sehbehinderte umgesetzt.

An der Kreuzung Hauptstraße/Kirchplatz steht nun eine Ampelanlage, die künftig den Verkehr regeln wird und diesen früheren unfallträchtigen Knotenpunkt entschärfen soll.

Rund 1,6 Millionen Euro hat die Maßnahme insgesamt gekostet. Fördergelder in Höhe von 267.000 Euro gab es vom Freistaat Bayern. Ein Zuschuss für die Bürgersteige steht noch aus. Für die Sanierung des Teilabschnitts der Kreisstraße NU 3, welche in die Zuständigkeit des Landkreises Neu-Ulm fällt, hat der Landkreis rund 23.000 Euro investiert. Außerdem beteiligt er sich an der Ampelanlage mit 12.000 Euro.

Großes Lob für die Geduld und das Verständnis der Anwohner fand Landrat Thorsten Freudenberger. „Solche Baumaßnahmen funktionieren nur mit Sperrungen. Deshalb Danke an Sie alle, dass Sie das mitgetragen haben.“ Doch die Geduld habe sich mit Blick auf die Aufwertung des Ortes durch die Maßnahme gelohnt. Dem konnten sich Bürgermeister Josef Walz und Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner nur anschließen. „Ich halte die Maßnahme für sehr gelungen“, sagte Lohner und hob die gute Zusammenarbeit mit der Kommune hervor. Alle drei wünschten jeden, der diese Straßen nutzt, stets eine gute und unfallfreie Fahrt.

Zum Abschluss gaben die Pfarrer Reinfried Rimmel und Thomas Pfundner der Straße noch ihren Segen bevor ein symbolisches blau-weißes Band zur offiziellen Freigabe durchschnitten wurde. Damit kann der Verkehr wieder direkt durch Pfaffenhofen fließen.

Fotos: Landratsamt Neu-Ulm/Kerstin Weidner

© Martina Herrmann E-Mail

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