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Auf den Spuren von Kräutern und Efeu

Tag der Blinden und Sehbehinderten führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Roggenburg

Hören, Riechen und Tasten standen beim Tag der Blinden und Sehbehinderten des Landkreises Neu-Ulm im Mittelpunkt. Der Behindertenbeauftragte für den Landkreis Neu-Ulm, Manuel Fink, hatte ein abwechslungsreiches Programm organisiert, das die verschiedenen Sinne ansprach. Ziel war Roggenburg, wo Pater Roman Löschinger die Besucherinnen und Besucher in der Klosterkirche empfing und willkommen hieß. Dabei ging er unter anderem auf die Orgel in der Kirche ein, die zu den „Höhepunkten in Süddeutschland“ unter diesen Musikinstrumenten gehört. Von deren eindrucksvollen Klang konnten sich die Anwesenden nach einer Andacht überzeugen. So erfreute die Pfarrorganistin Annelies Schachtner ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit verschiedenen Stücken und bereitete ihnen ein gelungenes Klangerlebnis.

Im Namen des Landkreises begrüßte stellvertretender Landrat Roland Bürzle die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wünschte ihnen schöne Stunden in Roggenburg bevor es von der Kirche in die Außenanlagen des Klosters ging. Dort waren Riechen und Tasten bei der Führung durch den Kräutergarten und das Efeulabyrinth des Klosters gefragt. Hier durften die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel an Rosmarin- und Anispflanzen schnuppern sowie sich in den Irrgarten wagen, der mit zahlreichen unterschiedlichen Efeuranken bewachsen ist. „Ich freue mich, dass diese Veranstaltung schon seit Jahrzehnten Bestand hat“, sagte Mathias Stölzle, Bürgermeister von Roggenburg, der mit den Gästen an der Führung durch den Kräutergarten teilnahm, über den Tag. Dabei steht jedes Jahr ein anderes Ziel auf dem Programm.

Zum Abschluss ging es zum gemeinsamen Mittagessen nach Schießen, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur ein leckeres Essen, sondern auch angeregte Gespräche erwarteten.

Seit 1982 lädt der Landkreis Neu-Ulm jedes Jahr zum „Tag der Blinden und Sehbehinderten ein“. Dabei übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Neu-Ulm auch den Fahrdienst für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und betreuen sie während des Tages. „Der Landkreis ist auch dafür da, sich um diejenigen zu kümmern, die mehr Hilfe brauchen“, sagte Landrat Thorsten Freudenberger, der während des Mittagessens zu den Gästen stieß. Ziel des Landkreises sei es, weiter Verbesserungen für Blinde und Sehbehinderte zu erreichen und damit deren Lebensqualität weiter zu steigern.

Zurück geht der Tag der Blinden und Sehbehinderten auf den ehemaligen Landrat Franz-Josef Schick, der die Tradition begründete, die danach von Landrat Erich Josef Geßner und Landrat Thorsten Freudenberger gerne weiter geführt wurde.

Auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es eine rundum gelungene Veranstaltung und sie freuen sich schon auf den nächsten Tag der Blinden und Sehbehinderten.

© Rosi Feldes E-Mail

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