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Beruf und Familie unter einen Hut bringen

Landratsamt Neu-Ulm wird Mitglied beim Familienpakt Bayern

Das Kind morgens pünktlich in der Kita abliefern, rechtzeitig zum Termin ins Büro kommen und den Nachwuchs genauso rechtzeitig wieder abholen: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist kein Selbstläufer, sondern benötigt Organisation und entsprechende Rahmenbedingungen. Um diese Vereinbarkeit weiter  zu verbessern,wurde der Familienpakt Bayern geschlossen. Auch das Landratsamt Neu-Ulm ist nun Mitglied der Initiative.

Initiiert hat den Familienpakt die Bayerische Staatsregierung mit der bayerischen Wirtschaft (Bayerischer Industrie- und Handelskammertag e. V., Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Bayerischer Handwerkstag e. V.). Mitglied können Arbeitgeber aus dem öffentlichen sowie dem privatwirtschaftlichen Bereich werden. Ziel ist es unter anderem, familienfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen sowie die familiäre Verantwortung zu würdigen und zu unterstützen.

Diese Ziele sind auch dem Landratsamt Neu-Ulm sehr wichtig, weshalb sich Landrat Thorsten Freudenberger über die Mitgliedschaft beim Familienpakt freut. „Als Arbeitgeber haben wir bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dieser Doppelaufgabe zu unterstützen.“ So wurde zum Beispiel vor wenigen Jahren die Möglichkeit eingeführt im Homeoffice zu arbeiten. Des Weiteren helfen flexible Arbeitszeiten bei der täglichen Organisation des Alltags. Eine zielorientierte Personalplanung ermöglicht den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit und verschiedene Teilzeitmodelle tragen ebenfalls zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Um den Kontakt zur Arbeitsstelle während der Elternzeit zu erhalten und auf dem Laufenden zu bleiben, organisiert das Landratsamt regelmäßige Treffen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich im Erziehungs- und Sonderurlaub befinden.

„Um gutes Personal zu halten und neues zu gewinnen, müssen Arbeitgeber attraktive Angebote schaffen, damit sich Familie und Beruf vereinbaren lassen“, findet Landrat Thorsten Freudenberger.  Deshalb hat er die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die IHK, die Kreishandwerkerschaft und den Club der Industrie angeschrieben, um auf den Familienpakt Bayern aufmerksam zu machen. Damit sollen weitere Verbesserungen erreicht und Mitglieder geworben werden.

www.familienpakt-bayern.de

© Martina Plaschke E-Mail

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