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Burlafingen – Pfuhl: Kreisel kann kommen

Grundstücksverhandlungen finden guten Abschluss – Landrat und OB schalten sich erfolgreich ein

Die Zahlen sprechen einen deutliche Sprache: 19 Verkehrsunfälle im Auswertungszeitraum 2012 bis 2016, davon elf mit Verletzten. Deshalb soll an der berüchtigten Einmündung der Kreisstraße NU 8 in die Staatsstraße 2023 zwischen Pfuhl und Burlafingen ein Kreisverkehrsplatz gebaut werden. Dafür fehlten jedoch bis dato noch Flächen. Nun ist deren Ankauf unter Dach und Fach, nachdem Landrat Thorsten Freudenberger und Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg sich persönlich in die Verhandlungen eingeschaltet haben.

Damit kamen die beiden einer Bitte des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Neu-Ulmer Kreistages nach, der sich am 2. März dieses Jahres nach einer intensiven Diskussion für einen Kreisverkehr anstatt der Alternativlösung einer Ampel ausgesprochen hatte.

Weil das Staatliche Bauamt Krumbach jetzt alle Flächen beisammen hat, die zum Bau des Kreisverkehrs gebraucht werden, kann dieser nun an der unfallträchtigen Einmündung realisiert werden. „Dadurch wird die Verkehrssicherheit deutlich verbessert“, hebt die zuständige Abteilungsleiterin beim Staatlichen Bauamt, Sonja Baumberger, hervor.

Im und am Kreisverkehr müsse langsam gefahren werden, außerdem gebe es weniger Konfliktpunkte als bei der Ampel-Lösung, für die allerdings keine Flächen angekauft werden müssten. Da die Verkehrsströme im Kreisverkehr in gleicher Richtung fließen, verringere sich die Gefahr von Unfällen mit besonders schwerwiegenden Folgen. Aufgrund des stetigeren Verkehrsflusses sei der Kreisverkehr außerdem umweltverträglicher als die Ampel-Variante. Vorteile ergeben sich laut Baumberger nicht zuletzt auch bei den künftigen Betriebs- und Unterhaltskosten.

Nun werden die Planungen im Staatlichen Bauamt in Krumbach mit erster Priorität weitergeführt. Die Bauarbeiten könnten, wenn alles wie vorgesehen klappt, bereits im Jahr 2018 über die Bühne gehen, so Baumberger.

 

© Martina Herrmann E-Mail

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