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Eine „coole“ Winterlinde für den Schulhof an einem kühlen Tag

Landrat Thorsten Freudenberger pflanzt mit Schülerinnen und Schülern in Straßer Schule seinen alljährlichen Baum

„Bäume sind wichtig, ohne sie könnten wir nicht leben.“ Paul aus der Klasse 4a weiß genau, warum er und seine Mitschülerinnen und Mitschüler der Anton-Miller-Schule in Straß (Gemeinde Nersingen) zusammen mit Landrat Thorsten Freudenberger gerade eine Winterlinde auf dem Schulhof gepflanzt haben.

Gerne, so erzählt der Zehnjährige beim „Tag des Baumes“, gehe er in den Wald. Dort sei es einfach schön, so ruhig und habe es eine gute Luft. Es war also nur folgerichtig, dass die Grund- sowie Mittelschülerinnen und -schüler das – wie ihre Rektorin Irmgard Neureuther sagte – „neue Mitglied unserer Schulgemeinschaft“ fröhlich jubelnd und singend begrüßten. Eingangs gaben die Mädchen und Buben das „Nersinger Lied“ zum Besten, das sie zur 875-Jahr-Feier Nersingens im vorigen Jahr aus Hunderten Kehlen auf dem Rathausplatz uraufgeführt hatten.

Die Wiederaufführung bei der Pflanzaktion war der spezielle Wunsch von Bürgermeister Erich Winkler, nach dem vor einigen Jahren der Schulhof der Anton-Miller-Schule in „Bürgermeister-Erich-Winkler-Platz“ getauft worden war. Instrumental begleiteten die Lehrkräfte Marion Ross (Keyboard und Akkordeon), Sabine Fröhler (Querflöte) und Franz Keller (Gitarre) den Schülerchor.

Vier Mädchen und zwei Buben aus der siebten Jahrgangsstufe führten ein kleines Theaterstück über die geschichtliche Bedeutung der Linde und deren Pflanzung auf dem eigenen Schulhof auf: „Der Landrat hat bei uns nicht irgendeinen Baum gepflanzt, sondern eine Linde – das ist echt cool!“

Und wie das erst im Sommer sein wird, wenn es nicht mehr so kühl ist wie am „Tag des Baumes“! Dann trägt die Linde „schöne Blätter, die aussehen wie Herzen“, hieß es im Theaterstück, das Rektorin Irmgard Neureuther nach Internetrecherchen der jugendlichen Darstellerinnen und Darsteller geschrieben hatte. Noch sind die Äste und Zweige des Setzlings kahl – aber wenn sich das Wetter wieder bessert, dann wird sich das bald ändern. Entsprechend lautete das Schlusslied des Straßer Schülerchors, selbst umgedichtet von „Kein schöner Land": „Die schönste Schule - weit und breit / ist die vom Anton - schon lang und heut! / Wo wir uns finden bei unsrer Linde zur Pausenzeit. / Wo wir uns finden, bei unsrer Linde zur Schulfestzeit!"

© Martina Plaschke E-Mail

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