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Halb im Landratsamt und halb von zu Hause aus arbeiten

Alternierende Telearbeitsplätze sollen helfen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern

Beschäftigte des Landkreises Neu-Ulm können jetzt mit ihrem Arbeitgeber individuell vereinbaren, dass sie einen Teil ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus leisten. „Damit sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützt werden, Familie und Berufstätigkeit besser zu vereinbaren“, erläutert Landrat Thorsten Freudenberger. Er hat eine entsprechende Dienstvereinbarung zusammen mit dem Personalratsvorsitzenden Michael Netter unterzeichnet.

Voraussetzung, um an dem Programm „Alternierende Telearbeit“ teilzunehmen, ist eine mindestens einjährige Zugehörigkeit des Bewerbers zum Landratsamt. Beamte müssen die Probezeit bestanden haben. In Frage kommen zudem nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mindestens die Hälfte der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit eines entsprechenden Vollzeitbeschäftigten für den Landkreis tätig sind. Beantragt werden kann die Teilnahme an dem innovativen Arbeitsmodell aus familiären oder sozialen Gründen, insbesondere zur Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren oder eines pflegebedürftigen Angehörigen.

Pionierin des neuen Arbeitsmodells ist Diplom-Sozialpädagogin Birgit Rausch-Ummenhofer. Die Mutter von zwei leiblichen und zwei Pflegekindern arbeitet mittwochs und donnerstags von zu Hause aus. Am Dienstag und Freitag ist sie im Büro in der Neu-Ulmer Kantstraße. „Dass ich auch von zu Hause aus arbeiten kann, kommt mir sehr entgegen. In wenigen Minuten bin ich im Kindergarten. Danach kann ich daheim weiterarbeiten und Dinge zu Ende bringen, während die Kinder schlafen. Ich bin also flexibler, als wenn ich jeden Tag im Amt sein müsste.“

Außer Birgit Rausch-Ummenhofer wissen bislang drei weitere Kolleginnen die Vorteile der alternierenden Telearbeit zu schätzen. Stellvertretender Personalleiter Heiko Graf rechnet damit, dass weitere Vereinbarungen mit Mitarbeiterinnen oder auch Mitarbeitern folgen werden, „wenn sich die positiven Erfahrungen erst mal herumgesprochen haben“.

© Rosi Feldes E-Mail

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