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Hinter Kloster- und Kirchengemäuer blicken

Dazu bietet sich am Tag des offenen Denkmals am 9. September auch im Landkreis Neu-Ulm die Gelegenheit

Seit 1993 findet an jedem zweiten Sonntag im September bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Auch heuer wieder. Im Landkreis Neu-Ulm können am 9. September 2018 das Prämonstratenser-Kloster Roggenburg, die evangelisch-lutherische Kirche St. Jakob in Neu-Ulm-Burlafingen und die Pfarrkirche St. Johann Baptist in Nersingen-Straß besichtigt werden.   

In Roggenburg beginnen Führungen durch das Kloster und die Klosterkirche um 11, 14, 15 und 16 Uhr. Um 15 Uhr steht auch eine Führung durch den Klostergarten auf dem Programm. Um 14.30 Uhr kann man Orgelspiel auf der „Großen Roggenburgerin“ in der Klosterkirche lauschen. Zwischen 11 und 17 Uhr bleibt zudem Zeit für einen lohnenden Rundgang durch das Klostermuseum mit seinen Gold- und Silberschätzen.

Das Kloster Roggenburg wurde um 1126 von Graf Bertold von Bibereck gestiftet. Im 18. Jahrhundert wurde es barockisiert. 1802 ereilte das Reichsstift das jähe Aus im Zuge der Säkularisation. 180 Jahre lag die geistliche Einrichtung im Dornröschenschlaf, ehe die Prämonstratenser im Jahr 1982 in ihr frühes Kloster zurückkehrten und es zu neuer Blüte führten.

2015 wurde die Generalsanierung der barocken Klosteranlage abgeschlossen. An der Finanzierung beteiligte sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Die Sankt-Jakobs-Kirche in Burlafingen kann am 9. September von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden. Vorstandsmitglieder des Kirchenbauvereins stehen für Führungen zur Verfügung. Diese sollten vorab mit Pfarrerin Katja Baumann vereinbart werden (Telefon: 0731/710682, E-Mail: katja.baumann@elkb.de).

St. Jakob Burlafingen ist 1820 erbaut worden. Die barockisierte Kanzel stammt noch aus dem Vorgängerbau. Bis 1960 war die Kirche römisch-katholisch, dann wechselte sie Eigentümer und Konfession. Von 1965 an gestaltete man das Gotteshaus innen nach dem Zentralraumprinzip aus. 2017 wurde der Innenraum renoviert. Der Altar befindet sich an der Nordwand.

In Straß wird die Pfarrkirche St. Johann Baptist von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Um 11.15 Uhr und um 14 Uhr bietet Klara Aubele eine Führung durch das Gotteshaus an. Anschließend  reicht der Pfarrgemeinderat im Johanneshaus Kaffee und Kuchen.

Das Rokoko-Juwel im Nersinger Ortsteil Straß wurde von 1746 bis 1748 nach den Plänen des Architekten Johann Baptist Wiedemann aus Ehingen erbaut. Die Ausgestaltung des Innenraumes ist das Werk zweier bekannter Künstler, des Stuckateurs Joseph Anton Feuchtmayer aus Augsburg und des Freskomalers Joseph Wannenmacher aus Tomerdingen. Der Hochaltar ist von 1733 und stammt aus der 1811 abgebrochenen Abteikirche Fultenbach bei Dillingen.

Nähere Informationen im Internet unter: www.pfuhl-burlafingen-evangelisch.de, www.kloster-roggenburg.de, www.tag-des-offenen-denkmals.de

© Martina Plaschke E-Mail

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