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Illertissen bekommt ein neues Feuerwehrhaus

Darin werden auch zwei Einrichtungen des Landkreises Neu-Ulm untergebracht

In der vergangenen Woche hatten Bagger bereits begonnen, die oberste Bodenschicht abzuschieben, nun hat der Bau des neuen Feuerwehr-Gerätehauses am Ahornweg in Illertissen offiziell begonnen: Mit dem Ersten Spatenstich von Vertretern der Kommunalpolitik, der Bauleute und der Feuerwehr-Führungskräfte wurde ein zukunftsweisendes Projekt gestartet, das für Illertissen, den Landkreis und darüber hinaus in den kommenden Jahrzehnten von großer Bedeutung sein wird. Darin waren sich alle Redner einig.

Landrat Thorsten Freudenberger betonte die überregionalen Funktionen, die mit der Atemschutzübungsanlage und der Taktisch-Technischen Betriebsstelle für den Digitalfunk (TTB) den Feuerwehren des Landkreises und darüber hinaus bereitgestellt werden. Der Landkreis, so Freudenberger, habe deshalb rund ein Drittel der Gesamtkosten von rund zehn Millionen übernommen und profitiere von Synergieeffekten.

Erster Bürgermeister Jürgen Eisen erläuterte die Vorteile des neuen Standortes, von dem aus sowohl der gesamte Stadtbereich einschließlich der Stadtteile und der Umgebung mit der Autobahn schnell erreichbar sind.

Kommandant Erik Riedel dankte allen an der Planung Beteiligten, dass die Vorschläge der Feuerwehr eingebracht werden konnten und auch weiterhin gehört werden. Ferner dankte Riedel dafür, dass mit Weitblick daran gedacht wurde, in späteren Jahren auch mehr hauptamtliche Kräfte beschäftigen und unterbringen zu können. Diese Notwendigkeit werde sich ergeben, wenn die Zahl der ehrenamtlichen Feuerwehrleute und damit die "Tagesalarmstärke" weiter absinken werde, wie es heute schon in vielen Wehren der Umgebung zu beobachten sei.

Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt erklärte die wichtigen Aufgaben, die in der Atemschutzanlage und der TTB erfüllt werden und dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis.

Architekt Berthold Braunger aus Blaustein schloss sich ebenfalls mit Dankesworten für das allseits sehr gute Zusammenwirken in der bisherigen Planungsphase an, worauf auch Fördervereinsvorsitzender Klaus Butterhof bereits anfangs dankend hingewiesen hatte.

Sämtliche Redner äußerten gute Wünsche für einen unfallfreien und planmäßigen Bauverlauf, bei dem es nun in die Feinplanung geht, während die einheimische Baufirma Motz nach den begonnenen Erdarbeiten bereits den Rohbau in Angriff nehmen wird. (wis)

© Martina Plaschke E-Mail

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