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Kreisbrandinspektor Wildt verabschiedet und zwei Führungskräfte ernannt

Peter Walter wird sein Nachfolger - Markus Wöhrle ist neu in der Führungsriege der Feuerwehren im Landkreis

Eine Feuerwehrlegende geht, ein Youngster kommt: Der langjährige Kreisbrandinspektor (KBI) Werner Wildt hört auf. Peter Walter aus Senden, bislang Kreisbrandmeister (KBM), ist sein Nachfolger. Seine Position als KBM übernimmt der 31-jährige Markus Wöhrle, ehemaliger Kommandant der Bucher Feuerwehr. Landrat Thorsten Freudenberger und Kreisbrandrat (KBR) Dr. Bernhard Schmidt verabschiedeten beziehungsweise ernannten die Feuerwehrführungskräfte bei einem Termin im Landratsamt.

Werner Wildt trat 1977 in die Freiwillige Feuerwehr Vöhringen ein, 1995 wurde er deren Kommandant. Seit 2005 ist er Mitglied der Kreisbrandinspektion, zuerst als Kreisbrandmeister, dann ab 2007 als Kreisbrandinspektor für den Inspektionsbereich Nord des Landkreises. Nun gibt der 61-Jährige nach elf Jahren aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurück.

Landrat Freudenberger bedankte sich bei Wildt für das „viele Herzblut“, das er all die Jahre in seine ehrenamtliche Führungsaufgabe gesteckt habe. Auf Wildts Erfahrung und Fachwissen müssen die Feuerwehren im Landkreis jedoch nicht ganz verzichten, denn er bleibt Schiedsrichter. Seit 1988 übt der Vöhringer diese Funktion aus.  

Als seinen Nachfolger führten Freudenberger und Dr. Schmidt  Peter Walter ein. Seine Feuerwehrkarriere begann 1974 in Senden. 2011 wurde er zum Kreisbrandmeister bestellt. 2012 wählten ihn die Sendener Floriansjünger zu ihrem Kommandanten. Nun rückt er für Werner Wildt nach und wird Kreisbrandinspektor. Er übernimmt damit die Verantwortung und Zuständigkeit für 15 Feuerwehren, zwei Werkfeuerwehren und einen Löschzug. Seine Hauptaufgabe ist die Einsatzleitung bei größeren Gefahrenlagen, wenn mehrere Feuerwehren alarmiert wurden.

Außerdem ist ein KBI an der Ausbildung der Feuerwehrleute beteiligt. Diese werde immer aufwendiger und anspruchsvoller, weil die Ausrüstung immer komplexer und die Prüfvorschriften immer strenger würden, erläuterte KBR Dr. Schmidt. Ein Kreisbrandinspektor hat außerdem eine beratende und unterstützende Funktion für die Feuerwehren, die Kommunen und den Kreisbrandrat.  

Markus Wöhrle, der über die Jugendfeuerwehr 2005 zur aktiven Wehr in Buch kam, rückt für Peter Walter als Kreisbrandmeister in die Kreisbrandinspektion nach. Wöhrle leitete von 2011 bis 2017 als Kommandant die Feuerwehr Buch und ist seit 2014 Schriftführer im Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm. Als Kreisbrandmeister ist Wöhrle nun für acht Feuerwehren zuständig. Seine Aufgabe ist es, die Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandrat Dr. Schmidt bei der Führung zu unterstützen. 

In den vergangenen Jahren bestritten die Feuerwehren im Landkreis Neu-Ulm durchschnittlich circa 3000 Einsätze pro Jahr. Dabei mussten Sie jeweils spätestens zehn Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort sein. Diese sogenannte Hilfeleistungsfrist schreibt das Bayerische Feuerwehrgesetz vor. Um diesen Anforderungen gewachsen sein zu können, bedarf es – so Kreisbrandrat Dr. Schmidt – einer konsequenten Ausbildung der Mannschaften und Führungskräfte sowie einer intakten Kreisbrandinspektion.

© Martina Plaschke E-Mail

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