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„Lassen Sie Ihr Kind impfen!“

Öffentlicher Gesundheitsdienst macht ab November Schuleingangsuntersuchungen

Ist mein Kind reif für die Schule? Diese Frage, die sich Eltern von Vorschulkindern stellen, beantwortet die Schuleingangsuntersuchung.  Ab November 2017 untersucht der Öffentliche Gesundheitsdienst (kurz: ÖGD) am Landratsamt Neu-Ulm alle Mädchen und Buben, die zwischen dem 1. Oktober 2011 und dem 30. September 2012 geboren sind. Diese Kinder werden in den Kindergärten hinsichtlich ihrer sprachlichen und motorischen Entwicklung getestet und erhalten einen Seh- und Hörtest.

Durch dieses sogenannte Schuleingangsscreening wird sichergestellt, dass das Kind von Anfang an dem späteren Unterricht folgen kann. Außerdem werden die Größe und das Gewicht aus dem Vorsorgeheft von der Früherkennungsuntersuchung U9 übernommen. Falls das Kind keine U9 hat, folgt noch eine schulärztliche (körperliche) Untersuchung zu einem späteren Termin.

Manchmal sind sich Eltern nicht sicher, ob sie ihr Kind einschulen lassen sollen, besonders wenn es zu den Jüngeren eines Jahrgangs gehört. Manche Kinder wären zum aktuellen Zeitpunkt im normalen Schulalltag überfordert. Für diese Eltern sind die Informationen aus den Untersuchungsergebnissen eine wertvolle Entscheidungshilfe.

Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2018/19 eingeschult werden, rät ÖGD-Leiter Dr. Martin Küfer: „Denken Sie rechtzeitig daran, die Früherkennungsuntersuchung U9 durchführen zu lassen – und zwar, wenn Ihr Kind zwischen 60 und 64 Monate alt ist, also mit fünf Jahren, spätestens mit fünf Jahren und vier Monaten.“

Nimmt ein Kind nicht an der U9 beim Kinder- oder Hausarzt und nicht an einer schulärztlichen Untersuchung teil, so ist der Öffentliche Gesundheitsdienst nach Artikel 14 GDVG (Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz) gesetzlich verpflichtet, das Jugendamt zu informieren.

Zusätzlich überprüft der ÖGD ab Oktober 2017 die Impfbücher der Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen und gibt Impfempfehlungen. Dr. Küfer empfiehlt: „Lassen Sie Ihr Kind impfen. Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden Maß­nah­men, die in der Medizin zur Verfügung stehen.“ 

© Martina Plaschke E-Mail

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