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Rastlos um das Gemeinwohl verdient gemacht

Fünf verdiente Bürgerinnen und Bürger erhalten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

Fünf Persönlichkeiten aus dem Landkreis Neu-Ulm sind mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet worden. Landrat Thorsten Freudenberger überreichte die hohen Ehrungen an: Margaretha Holl, Roswitha Kern, Reimund Merkel, Alois Drexler und Martin Fischer. Sie alle haben sich in herausragender Weise ehrenamtlich um das Gemeinwohl verdient gemacht.

„Viele gesellschaftliche Bereiche könnten ohne das rastlose Wirken der freiwilligen Helferinnen und Helfer gar nicht existieren“, hob der Landrat in seiner Laudatio hervor. „Gerade in Zeiten, in denen wir vielfach mit sozialer Kälte, ja Hass konfrontiert werden, brauchen wir Werte wie Zusammenhalt, Geborgenheit und Solidarität“, sagte Freudenberger. Die Geehrten stünden dafür.

Margaretha Holl ist die prägendste Pionierin des Frauenfußballs im Landkreis Neu-Ulm. Als aktive Spielerin (WM-Teilnehmerin 1970), Trainerin und Funktionärin trug sie in der Region maßgeblich dazu bei, dass Fußball nicht mehr nur eine Männerdomäne ist. Zudem ist Margaretha Holl seit 2002 1. Vorsitzende der Singgemeinschaft Tiefenbach. Darüber hinaus engagierte sie sich ehrenamtlich im Schützenverein 1898 Tiefenbach und im Vereinsring ihres Heimatortes.  

Auch Roswitha Kern hat sich dem Schießsport verschrieben. 2007 übernahm sie den Vorsitz beim Schützverein Pfeil Bellenberg, den sie nach wie vor innehat. Unter ihrer Ägide wurden die Schießanlagen umgebaut und auf elektronische Schießstände umgerüstet. Außerdem etablierte sie eine Bogenschützen-Abteilung, die dem Verein vor allem mehr junge Mitglieder beschert hat. Auf Gauebene fungierte Roswitha Kern 19 Jahre lang als Damenleiterin.

Gar seit 48 Jahren gehört Reimund Merkel zu den tragenden Säulen der Telljünger im Landkreis Neu-Ulm. 22 Jahre lang stand er als 1. Gauschützenmeister an der Spitze des Schützengaus Unterrothtal. Auch als versierter Sportleiter machte er sich im Gau und im Schützenbezirk Schwaben einen Namen. Enormes leistete Reimund Merkel vor allem bei der Organisation und Ausrichtung zahlreicher Großveranstaltungen wie dem 75-jährigen Gaujubiläum, dem Schwäbischen Bezirksschützentag und den Bezirkssportlerehrungen. Im Alter kümmerte er sich als Referent um den Seniorenschießsport im Gau. Seit bald 40 Jahren bereitet er auf Gauebene Ehrungen vor.

Die große Leidenschaft von Alois Drexler ist der Gesang. Er war viele Jahrzehnte lang Vorsinger und Chorleiter in Bellenberg, Rennertshofen und Oberroth. Mit großem Engagement organisierte und gestaltete er mit seinen Chören unzählige Festgottesdienste und Konzerte. Darüber hinaus wirkte Alois Drexler 16 Jahre lang im Bellenberger Pfarrgemeinderat mit.

Martin Fischer widmet sich seit seiner Jugend in den 1970er-Jahren mit Feuereifer der Feuerwehrkapelle Pfuhl. Bereits als 17-jähriger Trompeter übernahm er das Amt des Notenwarts. Danach war er 2. Vorsitzender, 1. Vorsitzender und Vorsitzender des Bauausschusses. Derzeit fungiert er als 3. Vorsitzender. Untrennbar mit Fischers Namen verbunden sind der Kauf und der Umbau des alten Pfuhler Feuerwehrhauses zum „Haus der Musik“. Idee, Konzeption und Bauausführung tragen seine Handschrift.

© Martina Herrmann E-Mail

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