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TFU-Informationsreise nach Shenzhen und Zhuhai

Delegation mit Vertretern aus der Region reist nach China

Seit einiger Zeit bestehen enge Kontakte der Region Ulm / Neu-Ulm / Alb-Donau-Kreis ins südchinesische Zhuhai und Shenzhen.

Shenzhen ist eine moderne Metropole im Südosten Chinas, die Hongkong mit dem chinesischen Festland verbindet. Die Stadt nahm seit 1979 ihren Aufschwung als erste Sonderwirtschaftszone und hat 12, 5 Millionen Einwohner – in der Region leben ca. 25 Mio. Menschen. Das ebenfalls in der Provinz Guangdong gelegene Zhuhai ist mit 3,5 Millionen Einwohnern zwar deutlich kleiner, die an Macau grenzende Stadt wurde aber ebenfalls zu einer der ersten Sonderwirtschaftszonen Chinas ernannt. Sie ist seit wenigen Wochen über die längste Brücke der Welt (ca. 55km) mit Hongkong verbunden.

Ulm sowie die Landkreise Neu-Ulm und Alb-Donau  gelten  als mögliche Kooperationspartner für innovative Projekte, beispielsweise im Bereich Aus- und Weiterbildung, Medizintechnik, Biotechnologie und Logistik.

Der Vorsitzende der TFU-Gesellschafterversammlung, Oberbürgermeister Gunter Czisch, empfing Ende November eine Delegation aus Zhuhai. Sie lud die TFU-Vertreter zu einem Gegenbesuch ein, der nun vom 7.-11.1.2019 stattfinden wird. Teilnehmen werden Oberbürgermeister Czisch (Ulm), Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) und Landrat Thorsten Freudenberger (Landkreis-Neu-Ulm). Beide Landkreise sind Mitgesellschafter der TFU.

Als Bundestagsabgeordnete der Region nehmen Ronja Kemmer (CDU) und Alexander Kulitz (FDP) teil.  Auch Dr. Peter Kulitz,  Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, DIHK, wird die TFU-Delegation begleiten.

Organisiert wird die Informationsreise von Ulrike Hudelmaier, Geschäftsführerin der TFU, und Qin Yan, Leiterin von Steinbeis China, die der Region Ulm/Neu-Ulm/Alb-Donau-Kreis sehr verbunden ist. Die TFU hat es sich zum Ziel gesetzt, bei der Umsetzung von Projekten die Region zu unterstützen.

Das Interesse an Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen aus der Region ist von chinesischer Seite groß, daher wollen sich die Teilnehmenden ein eigenes Bild davon machen, wie die Strukturen für die Unterstützung möglicher Kooperationspartner beschaffen sind. Auch die Organisation  der kommunalen Verwaltung und die dortigen Technologiezentren interessieren die Delegation, um Anknüpfungspunkte für  eine mögliche Zusammenarbeit, z.B. im Bereich eMobilität im ÖPNV zu finden. Geplant  sind  Sondierungsgespräche auf höchster kommunaler Ebene. In lediglich drei Tagen und mit einem sehr ambitionierten Zeitplan wird die Delegation die Städte Zhuhai, Hongkong und Shenzhen besuchen und anschließend berichten.  

© Martina Plaschke E-Mail

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