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Top-Lebensstandard im Landkreis Neu-Ulm

Hervorragende Einstufung im Teilhabe-Atlas des Berlin-Instituts und der Wüstenrot-Stiftung

Dass es sich zwischen Elchingen und Kellmünz, Neu-Ulm und Roggenburg prima leben lässt, das empfinden viele unserer Bürgerinnen und Bürger intuitiv längst so. Nun liegt die objektive Bestätigung vor. Der Landkreis Neu-Ulm schneidet im Teilhabe-Atlas hervorragend ab, den das Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung sowie die Wüstenrot-Stiftung gemeinsam herausgebracht haben. In der deutschlandweiten Studie wird untersucht, wie gut die Menschen in den 401 einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städte jeweils am gesellschaftlichen Leben teilhaben haben können.

Mittels der statistischen Clusteranalyse haben die Forscher sechs Bereiche ermittelt, die sich in ihren Rahmenbedingungen ähneln: drei städtische und drei ländliche „Cluster“ mit jeweils guten, mäßigen und geringen Teilhabechancen. Die daraus erstellte Landkarte, der „Teilhabe-Atlas“, zeigt, „wo die gut versorgten und wo im Extremfall die ‚abgehängten‘ Regionen Deutschlands liegen“, erläutert Stefan Krämer, stellvertretender Geschäftsführer der Wüstenrot-Stiftung. „Besonders gut sind die Chancen in Baden-Württemberg, in Teilen Bayerns und im südlichen Hessen“, fasst Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zusammen.

Der Landkreis Neu-Ulm gehört zur besten Kategorie unter den ländlichen Regionen (Landkreise). Landrat Thorsten Freudenberger ordnet das Spitzenergebnis so ein: „Wir freuen uns, dass uns im Landkreis Neu-Ulm sehr gute Lebensbedingungen bescheinigt werden. Dazu tragen die Menschen mit ihrer Arbeit und ihrem ehrenamtlichen Engagement bei. Auch das soziale Miteinander ist groß. Bei uns lässt sich`s gut leben!“

Für eine mindestens ebenso gute Zukunft, so Freudenberger, komme es darauf an, gemeinsam die richtigen Hebel in Bewegung zu setzen, vor allem in der Bildung, beim Klimaschutz, der digitaler Infrastruktur, der Mobilität und im Gesundheitswesen. „Gut bleiben und noch besser werden – das ist unser Motto“, so der Landrat.

Gemessen wurde die Teilhabe in der Studie anhand von acht Indikatoren. Nachfolgend die Werte des Landkreises Neu-Ulm:

  1. Anteil der Hartz-IV-Empfänger an der Bevölkerung unter 65 Jahren (2017): 3,41 Prozent.
  2. Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss an allen Absolventen (2017): 7,87 Prozent.
  3. Durchschnittlicher, jährlicher Wanderungssaldo der 18- bis 29-Jährigen je 1.000 Einwohner der Altersgruppe (Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2017): 23,32 Personen.
  4. Kommunale Steuereinnahmekraft je Einwohner (2017): 1.081,08 Euro.
  5. Lebenserwartung von Neugeborenen (Jahre 2013 bis 2015): 82,07 Jahre.
  6. Jährliches verfügbares Haushaltseinkommen je Einwohner (2016): 23.442 Euro.
  7. Anteil der Haushalte mit mindestens 50-Megabit-Breitband pro Sekunde (2017): knapp 80 Prozent.
  8. Versorgungsindex: Anzahl verschiedener Versorgungseinrichtungen, die durchschnittlich in einem Umkreis von einem Kilometer vom Wohnort entfernt liegen (Apotheken, Hausarzt, Supermarkt, Grundschule, ÖPNV-Haltestellen mit mindestens 10 Abfahrten am Tag): 3.

© Martina Herrmann E-Mail

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