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Über 10 Millionen Euro für die Naherholung ausgegeben

Zwölf Landkreisgemeinden sind Mitglied des Vereins

Der Verein für Naherholung im Landkreis Neu-Ulm hat seit seiner Gründung im Jahr 1974 gut 10 Millionen Euro für Naherholungsgebiete und -anlagen ausgegeben. Die größte Investition war dabei die Eislaufanlage in Senden mit 3,53 Millionen Euro (inklusive der Sanierung im Jahr 2006). Das hat der amtierende Vereinsvorsitzende Landrat Thorsten Freudenberger bei der Jahreshauptversammlung 2019 im Landratsamt Neu-Ulm mitgeteilt.

Neue Förderanträge wurden für den Pfuhler See, den Ludwigsfelder See, den Unterelchinger See und den Vöhringer See eingereicht und auch jeweils einstimmig genehmigt.

Am Pfuhler See erneuert die Stadt Neu-Ulm einen Schwimmsteg (veranschlagte Kosten: 30.500 Euro) und ein Badefloß (19.000 Euro). Der Naherholungsverein billigte jeweils einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten, höchstens jedoch jeweils 5.000 Euro.

Am Ludwigsfelder See wird die Bootsrampe für die Wasserwacht verlängert. Die Stadt Neu-Ulm rechnet mit Kosten von 6.500 Euro. Der Naherholungsverein gewährte einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 3.250 Euro.

Die Gemeinde Elchingen gestaltet den Uferbereich des Unterelchinger Sees um und installiert ein neues Spielgerät. Die Kosten werden auf 5.558 Euro geschätzt. Der Naherholungsverein hat einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 2.780 Euro zugesagt. Das Spielgerät wird inklusive Montage voraussichtlich 18.306 Euro kosten. Auch dafür finanziert der Naherholungsverein 50 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 9.160 Euro.

Am Vöhringer See bringt die Stadt Vöhringen die Holzplanken eines Badestegs und eines Schwimmfloßes neu an. Die bestehende Strandfläche an der nördlichen Liegewiese wird erweitert. Die Umkleidekabinen werden erneuert und für die Eschen auf der Liegeweise Ersatz gepflanzt. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf: Holzplanken 11.200 Euro (Zuschuss 50 Prozent, höchstens 5.600 Euro); Strandfläche Nord 5.250 Euro (Zuschuss 50 Prozent, höchstens 2.625 Euro); Umkleidekabinen 8.000 bis 10.000 Euro (Zuschuss 50 Prozent, höchstens 5.000 Euro); Eschen 6.750 Euro (Zuschuss 50 Prozent, höchstens 3.375 Euro).

Folgende Projekte, für die bereits 2018 Förderanträge eingereicht und bewilligt wurden, sollen ebenfalls heuer verwirklicht werden: 1) Mehrgenerationenplatz in Altenstadt: Baukostenzuschuss von 40 Prozent, höchstens 46.960 Euro; 2) Anlegung der Parkanlage am Vöhlinschloss in Illertissen: Zuschuss von 40 Prozent, höchstens 10.000 Euro. 3) Sanierung der Außenfassade der Umkleidekabinen am Unterelchinger See Zuschuss von 3.100 Euro.

Im vorigen Jahr beliefen sich die Gesamtausgaben des Naherholungsvereins auf 65.911 Euro. Davon entfielen 61.655 Euro auf Zuschüsse an die Mitgliedsgemeinden; im laufenden Jahr werden es voraussichtlich 101.850 Euro sein.

Nach Angaben von Geschäftsführerin Hildegunde Linder-Natterer hat der Naherholungsverein gegenwärtig zwölf Mitgliedskommunen. Von den 17 kreisangehörigen Städten, Märkten und Gemeinden sind dies: Altenstadt, Buch, Elchingen, Illertissen, Kellmünz, Nersingen, Neu-Ulm, Pfaffenhofen, Roggenburg, Senden, Vöhringen, Weißenhorn. Der Vereinszweck ist, die Mitgliedskommunen darin zu unterstützen, ihr überörtliches Naherholungsangebot auszubauen, zu verbessern und vorhandene Einrichtungen auf einem hohen Niveau zu erhalten.

© Martina Plaschke E-Mail

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