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Wald und Wild dürfen nie isoliert betrachtet werden

Jagdbeirat des Landkreises Neu-Ulm informiert sich vor Ort in Jagdrevieren in Nordholz und Meßhofen

Der Jagdbeirat des Landkreises Neu-Ulm hat sich bei einer Exkursion in die Gemeinschaftsjagdreviere Nordholz und Meßhofen über aktuelle jagdliche Angelegenheiten informiert. Ein Hauptthema war der notwendige Umbau der Wälder in klimastabile, naturnahe Mischwälder. Der Zustand des Lebensraumes Wald beeinflusst auch die dort lebende Tierwelt: Wild und Wald dürfen nie isoliert betrachtet werden.

In Nordholz klärte Pächter André Leplat über die Naturverjüngung im Edellaubwald auf. Der Lebensraum für das Wild wird verbessert, indem Hecken gepflanzt und Wildäcker angelegt werden. Raubwild, wie zum Beispiel der Fuchs, wird zugunsten anderer Wildarten stärker bejagt.

Im Gemeinschaftsjagdrevier Meßhofen zeigte Josef Steidle ebenfalls die  Naturverjüngung an verschiedenen Stellen auf. Die Lichtverhältnisse im Wald sind mit entscheidend, ob eine Baumart an bestimmten Stellen die Chance auf ein gesundes Wachstum hat oder nicht. Dies muss auch bei der Neupflanzung von Bäumen entsprechend berücksichtigt werden. Das Rehwild werde im Winter gefüttert, da es in der sogenannten Notzeit wenig Nahrung finde und um Schäden im Wald zu verringern, sagte Steidle.  

Seit einigen Jahren kommt in beiden Revieren auch  frei lebendes Damwild vor. Die Ansiedlung dieser Wildart ist jedoch auf Weisung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nicht zugelassen. Ein Teil der Jäger bedauert das sehr.

© Martina Plaschke E-Mail

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