BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr | Artikelkat

Bayerisches Bienenmuseum Illertissen wiedereröffnet

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Museum

Es brummt und summt im Bayerischen Bienenmuseum. Eine Königin mit Hofstaat im Schloss – das gibt es in Illertissen. In den Räumen des Museums können kleine und große Bienenforscher eine Bienenkönigin, Arbeiterinnen und Drohnen in einem gläsernen Schaubienenstock studieren und das rege Treiben auf den Waben beobachten. Aber nicht nur das gibt es in diesem einzigartigen Museum im Vöhlin-Schloss zu entdecken.

So erzählen 50 Mio. Jahre alte Ur-Bienen in Bernsteinen, Gerätschaften der Imkerei, Grafiken aus sechs Jahrhunderten und vieles mehr von interessanten, unbekannten und außergewöhnlichen Themen um die Honigbiene: von der Entwicklungsgeschichte der Imkerei bei den Ägyptern bis heute, über die Biologie und Zucht der Biene bis hin zur reichen Kulturgeschichte der Wachs- und Honigproduzentin seit der Antike.

Die Anfänge des Museums gehen auf den Pharmazeuten und Chemiker Karl August Forster aus Illertissen zurück, der 1932 ein Arzneimittel aus Bienengift gegen rheumatische Erkrankungen entwickelte und in seiner Firma herstellte. Forsters einzigartige Sammlung von Grafiken aus dem 15. bis 20. Jahrhundert und Gegenständen zum Thema Biene bilden den Grundstock des 1983 vom Landkreis Neu-Ulm eingerichteten Bienenmuseums in den historischen Räumen des Vorderen Schlosses.

Mit einer kompletten Neugestaltung ist die Sammlung seit dem 4. August 2016 als Bayerisches Bienenmuseum wieder zugänglich.

Das Museum unter der Trägerschaft des Landkreises Neu-Ulm wird gefördert durch den Bezirk Schwaben und die Stadt Illertissen.

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Sammlung

Bayerisches Bienenmuseum Illertissen
Sammlung Forster

Rundgang durch 5 Themenräume mit je drei Informationsebenen:

  • Biologie der Biene
  • Mensch und Biene
  • Bienenleben
1

Die Bernsteinbiene

Wildbienen, Wespen und Hornissen
Steinzeit | Ägypten
Metamorphose: Vom Ei zum Insekt

2

Die Jungbiene
Bienenrassen, Bienenstaat, Wunderwerk Wabe
Griechische und römische Antike | Zeidlerei | Christentum
Ammenbiene, Heizerbiene und Lagerarbeiterin

3

Die Stockbiene
Honig – der älteste Süßstoff der Welt
Vom Korb zum Magazin | Imker-Idylle
Baubiene, Wächterbiene und Bienenfeinde

4

Das Bienenvolk
Arbeiterin, Königin und Drohn
Parthenogenese | Bienenzucht
Schwarm, Hofstaat und Drohnenschlacht

5

Die Sammelbiene
Bestäubung: Blüten und Pollen
Imkervereine in Bayern | Bienengift und Forapin |
Schaubienenstock | Biene Maja | Forsters Graphiksammlung |
Neue Gefahren | Bienen-Quiz
Sammelbiene und Bienensprache

Träger: Landkreis Neu-Ulm
Gefördert durch den Bezirk Schwaben und die Stadt Illertissen.

Das Vöhlin-Schloss Illertissen

1


Bogenbrücke über den Graben
um 1705 an Stelle einer Zugbrücke massiv vierbogig erbaut.
1821 Einsturz eines Bogens
1826/27 repariert
2013/14 erneuert

2

Torturm
Dreigeschossiger Unterbau aus dem 15. Jh.
1595 Erhöhung durch Oktogon mit Schweifhaube
1834 ersetzt durch niederes Zeltdach
1984/85 Wiederherstellung der ursprünglichen Schweifhaube
Nische über Torbogen mit Tonfigur der Muttergottes von Altötting.

3

Vorderes Schloss
1523 erbaut an der Stelle der 1339 erstmals erwähnten
Burg der Grafen von Kirchberg.
1595 Erneuerung (Stuckkassettendecken im 1. OG)

4

Kapelle
1523 Wiederaufbau
1525 im Bauernkrieg verwüstet
1595 Erneuerung
1751 Neuausstattung im Stil des Rokoko mit Deckenfresken
von Franz Martin Kuen (Mariä Aufnahme in den Himmel).

5

Hinteres Schloss
1526-29 erbaut
1549 nach Brand Wiederherstellung
1705 – 30 Neuausstattung (Stuckdecken von 1722 im
1. OG und Holzkassettendecken des 16. Jh. im 2. OG)

6

Küchenbau
erbaut 1549

7

Französischer Bau
mit Mansarddach, erbaut in der zweiten Hälfte des 18. Jh.
Achtecktürmchen aus dem späten 16. Jh.

8

Arkadengalerie
erbaut im späten 16. Jh.

9

Ehemaliges Finanzamt
erbaut 1911 in historisierenden Formen an Stelle der
mittelalterlichen Fronfeste.

© Martina Plaschke E-Mail

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Veranstaltungen

Bienenmuseum_Veranstaltung.jpg

Samstag, 25.03.2017 - 14.00 bis 15.30 Uhr

„Bienen, Wachs und Frühjahrsschmuck“ – Kleine  Wachs - Werkstatt für Kinder ab 6 Jahren

Es summt und brummt im Bienenmuseum: nicht nur die Biene Maja treffen wir hier, sondern wir entdecken auch Millionen Jahre alte Bienen in Bernstein, lernen das Handwerk der Imker kennen und erfahren viel Interessantes und Spannendes über die Honigbiene.

Nach einem kurzen Rundgang durch das abwechslungsreiche Museum,  drehen wir Kerzen aus Bienenwachs und gestalten kleine duftende Wachsanhänger als Frühjahrsdekoration.

Kosten: 2 Euro pro Kind plus Material nach Verbrauch

Mit Anmeldung unter
Tel. 0731/7040176 (Montag bis Donnerstag vormittags)
E-Mail: sabine.moser@lra.neu-ulm.de

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Archiv

1991/1992
12.10. - 01.03. Bunte Bilder am Bienenhaus-Bienenstockbrettchen aus Slowenien

1993/1994
17.07. - 10.04. Preußen, Türken & Franzosen - Figurenbeuten aus Thüringen

1997
Helga Brenner "BEWACHSEN"

1998
Marlis Albrecht "WACHSAMSEIN"

2000
22.02. - 26.06. Die Biene Maja

2001
WTH Regensburger "Bienenmann"

2005
24.04. - 30.10. Kristina Koss "wachs-farben"

2006
26.07. - 20.11. Ulla Ströhmann "Farbe und Licht"


2009

17.05. - 13.09. Jeanette Zippel "Honighände"

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Öffnungszeiten

Ausstellungsraum

Donnerstag bis Sonntag und Feiertag 13 bis 17 Uhr

Eintritt frei

Führungen für Gruppen, Schulklassen und Kindergärten nach Vereinbarung unter Tel. 0731/7040-118 oder
E-Mail: walter.woertz@lra.neu-ulm.de

 

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Anschrift

kleine Imker

Bayerisches Bienenmuseum Illertissen
Sammlung Forster
Vöhlinschloss
Schlossallee 23
89257 Illertissen
Tel. 07303/6965

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Anfahrt

Anfahrt zum Bienenmuseum

Autobahn A 7 (Würzburg-Kempten)

Ausfahrt Illertissen

Bahnlinie Ulm-Kempten:
Haltestation Illertissen

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Publikationen

  • Die Biene, Sammlung Karl August Forster, 1979
  • Museumsführer, 1983
  • Museumspädagogisches Material

BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr

Förderung des Museums

Der Umbau zum barrierefreien Museum wird gefördert durch den Bezirk Schwaben. Die Sanierung der Innenbeleuchtung wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Die Freilegung und Wiederherstellung der Renaissance-Stuckdecke wird finanziert durch die Kränzle-Stiftung Illertissen

© Martina Herrmann E-Mail

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