Artikelkat

Impfquoten der Schüler in den 6. Klassen 2016/17 im Landkreis Neu-Ulm

Die Impfquoten wurden bei der Impfbuchdurchsicht der 6. Klassen ermittelt, die im Herbst 2016 in den Schulen im Landkreis stattfand. Von 1.426 Mädchen und Buben im Alter von elf bis dreizehn Jahren konnten von 1.075 (75,4 Prozent) die erforderlichen Angaben aus den Impfbüchern entnommen werden.

Gegen Pertussis (Keuchhusten), Diphtherie und Tetanus (Wundstarrkrampf) sind zwischen 82,6 und 86,1 Prozent der Schüler vollständig geimpft. Zwischen 94,3 Prozent und 95,9 Prozent liegen die Impfquoten bei Hepatitis B, Mumps und Röteln. Bei der ersten Masernimpfung beträgt die Impfquote 98,0 Prozent, bei der wichtigen zweiten Masernimpfung 95,9 Prozent. Damit erreicht der Landkreis Neu-Ulm für die zweite Masernimpfung bei Schülern der 6. Klasse das WHO-Ziel einer 95%igen Impfquote.

Gegen Meningokokken C sind noch 74,0 Prozent der Schüler geimpft, deutlich weniger gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (47,1 Prozent), Kinderlähmung (39,4 Prozent) sowie Windpocken (44,0 Prozent).

Bewertung
Auch bei den derzeit laufenden Impfbuchkontrollen werden wir die Impfbücher auswerten und den Eltern, sofern notwendig, empfehlen, ihr Kind in der Arztpraxis impfen zu lassen. Die bisherigen Erfolge bei der Steigerung der Impfquoten sehen wir als Ansporn für weitere Bemühungen. Besonders erfreulich ist, dass die Impfquote bei der wichtigen zweiten Masernimpfung kontinuierlich ansteigt.

BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr | Artikelkat

Impfquoten der Schulanfänger 2016/17 im Landkreis Neu-Ulm

Die Impfquoten wurden bei der Schuleingangsuntersuchung ermittelt, die von November 2015 bis Juni 2016 in den Kindergärten im Landkreis stattfand. Dabei wertete der Sozialmedizinische Dienst des ÖGD unter anderem die Impfbücher der Schulanfänger aus. Von 1882 Mädchen und Buben im Alter von fünf bis sieben Jahren konnten von 1664 die erforderlichen Angaben aus den Impfbüchern entnommen werden.

Gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Poliomyelitis (Kinderlähmung) sind mehr als 94,4 Prozent der Schulanfänger geimpft. Leicht darunter, aber immer noch über 90 Prozent, liegen die Impfquoten bei Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Mumps, und Röteln. Bei der ersten Masernimpfung beträgt die Impfquote 96,5 Prozent, bei der wichtigen zweiten Masernimpfung allerdings nur 92,8 Prozent. Damit nähert sich der Landkreis Neu-Ulm auch für die zweite Masernimpfung dem WHO-Ziel einer 95%igen Impfquote.

Die Impfquoten bei Pneumokokken liegen bei 87,0 Prozent. Erfreulich ist, dass die Impfquoten bei Meningokokken C auf nun 87,0 Prozent und bei Varizellen (Windpocken) auf 80,2 Prozent gesteigert werden konnten. Nur 27,9 Prozent der Kinder sind gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis geimpft.

Auch bei der im November 2016 begonnenen Schuleingangsuntersuchung werden wir die Impfbücher auswerten und den Eltern, sofern notwendig, empfehlen, ihr Kind in der Arztpraxis impfen zu lassen. Die bisherigen Erfolge bei der Steigerung der Impfquote sehen wir als Ansporn für weitere Bemühungen.

Weiterführende Informationen:


Artikelkat

Plötzlicher Kindstod

Wichtige Tipps zum sicheren und gesunden Babyschlaf

Säuglinge schlafen noch sehr viel. Wir wollen Sie darüber informieren, wie Sie für Ihr Kind eine optimale Schlafumgebung schaffen können.

Während des Schlafes kann es im ersten Lebensjahr zum Plötzlichen Kindstod kommen. Glücklicherweise ist das ein sehr seltenes Ereignis. Dennoch sterben in Deutschland immer noch Kinder am Plötzlichen Kindstod.

Ein paar einfache Maßnahmen helfen, das Risiko für Ihr Kind auf ein Minimum zu reduzieren. Diese umseitig aufgeführten Empfehlungen sind wissenschaftlich belegt und haben sich in der Praxis bewährt.

Ihre Ärztin/Ihr Arzt oder Ihre Hebamme helfen Ihnen gerne weiter.

Schlafsäckchen
Bitte verwenden Sie ein Babyschlafsäckchen und lassen Sie sich diesbezüglich z. B. von Ihrem Kinderarzt, der Hebamme oder im Fachhandel beraten. Eine Orientierungshilfe zur Auswahl finden Sie zudem im Internet.

Rückenlage
Ihr Baby sollte vom ersten Tag an immer auf dem Rücken schlafen. Beim Spielen sollten Sie Ihr Baby unter Beobachtung auch in die Bauchlage legen.

Im Elternschlafzimmer im eigenen Bettchen
Im ersten Jahr sollte das Baby in Ihrem Schlafzimmer im eigenen Bettchen schlafen.

Schutz vor Überwärmung
Halten Sie das Schlafzimmer auch im Winter nicht wärmer als ca. 18° C. Wenn Ihr Baby im Nackenbereich schwitzt, ist die Umgebung zu warm.

Rauchfrei
Rauchen während der Schwangerschaft und nach der Geburt erhöht das Risiko für Erkrankungen sowie für den Plötzlichen Kindstod. Verzichten Sie in der Wohnung und im Auto auf das Rauchen. Rauchen Sie niemals in Anwesenheit des Babys. Tipps und Hilfe beim Aufhören erhalten Sie z. B. bei der Raucherhelpline: Telefon 0800 1418141.

Stillen ist gesund
Wenn möglich, sollten Sie Ihr Baby 6 Monate lang stillen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht von Kissen, Nestchen, Decken oder Kuscheltieren überdeckt werden kann.

Artikelkat

Schuleingangsuntersuchung

Die Schuleingangsuntersuchung soll vor allem zeigen, ob ein Kind den schulischen Anforderungen gewachsen ist oder ob es in bestimmten Bereichen noch besondere Förderung und/oder Unterstützung benötigt. Alle Kinder, für die im kommenden Jahr die Schulpflicht beginnt, werden deshalb von Mitarbeiterinnen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes untersucht. Zu dieser Testung erhalten Sie und Ihr Kind vom Öffentlichen Gesundheitsdienst über den Kindergarten eine Einladung.

1. Schuleingangsscreening
 

Für alle Kinder
Was wird erfasst?

 

• Gesundheitliche Vorgeschichte
• Gewicht und Körpergröße
• Hör- und Sehfähigkeit
• Sprachliche und motorische Entwicklung
• Durchgeführte Früherkennungsuntersuchungen (gelbes Kinderuntersuchungsheft)
• Impfungen (Impfbuch)

2.

Schulärztliche Untersuchung

 

In Einzelfällen
In welchen Fällen

 

• bei fehlendem Nachweis über die durchgeführte Früherkennungsuntersuchung U9,
• als Angebot;
   - wenn sich beim Schuleingangsscreening oder der U9 Besonderheiten ergeben haben
   - auf Wunsch der Eltern

Die U9 fehlt?

Denken Sie rechtzeitig daran, die Früherkennungsuntersuchung U9 durchführen zu lassen – und zwar, wenn Ihr Kind zwischen 60 und 64 Monate alt ist, also mit fünf Jahren, spätestens mit fünf Jahren und vier Monaten.

  • Die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U 9 und J1 sowie an der Schuleingangsuntersuchung ist für alle Kinder gesetzlich verpflichtend (Art. 14 GDVG).
  • Bei der Schuleingangsuntersuchung müssen Kinder ohne Nachweis über die Durchführung der U9 im Anschluss an das Schuleingangsscreening schulärztlich untersucht werden.
  • Nimmt ein Kind nicht an der U9 und nicht an der schulärztlichen Untersuchung teil, ist der Öffentliche Gesundheitsdienst verpflichtet, das Jugendamt hierüber zu informieren.
  • Die Vorlage vorhandener Impfausweise und Impfbescheinigungen (Art. 14 GDVG) ist gesetzlich verpflichtend.

Weitere Informationen:

1. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

2. Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung:
Tel. 0731/7040-5105 /-5104/-5103.

Hier können Sie die kostenlose Broschüre "Fit für die Schule" (Einschulungsvorbereitung) herunterladen.

Schuleingangsuntersuchung

Artikelkat

Schulärztliche Untersuchungen

In folgenden Fällen kann von der Schule oder Hochschule ein amtsärztliches Attest verlangt werden:

  • Schulversäumnisse
  • Prüfungsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen
  • Freistellung vom Unterricht bei Kurmaßnahmen
  • Schulsportbefreiung

Diese amtsärztliche Untersuchung führt der Öffentliche Gesundheitsdienst durch.

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 0731/7040-1282 oder -1283.

Artikelkat

Vorsorgeuntersuchungen für Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren - Aufruf zur Teilnahme bei niedergelassenen Ärzten

Der Öffentliche Gesundheitsdienst des Landratsamtes Neu-Ulm macht auf ein besonderes Angebot zur Gesundheitsvorsorge für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 14 Jahren aufmerksam. Die so genannte Jugendgesundheits-Untersuchung wurde 1998 als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Ansprechpartner sind Kinder- und Jugendärzte, Allgemeinmediziner und hausärztlich tätige Internisten.

Ziel der Untersuchung ist es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, die die körperliche, geistige und soziale Entwicklung des Kindes gefährden können. Durch die Früherkennung können auch Fehlentwicklungen in der Pubertät verhindert werden.

Es handelt sich nicht nur um eine rein medizinische Untersuchung. Vielmehr können die Jugendlichen im vertraulichen Gespräch mit dem Arzt auch individuelle Probleme oder Themen ansprechen, die sie besonders interessieren, zum Beispiel Sexualität, Medikamentenkonsum, Drogen, Sport oder richtige Ernährung.

Weitere Auskünfte unter Tel.-Nr. 0731/7040-1282 oder -1283.

Artikelkat

Läuse

Bei Kopflausbefall sind Sie gemäß § 34 IfSG zur unverzüglichen Mitteilung an den Kindergarten, die Schule oder sonstige Gemeinschaftseinrichtungen verpflichtet. Die Kinder können direkt nach der 1. Behandlung ohne ärztliches Attest die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen, vorausgesetzt die Behandlung wurde korrekt durchgeführt.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Broschüre Kopfläuse ... was tun? (Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Englisch)

BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr | Artikelkat

Neugeborenen-Screening

Das Neugeborenen-Screening ist eine Vorsorgeuntersuchung auf angeborene Stoffwechselerkrankungen und seit 01.01.2009 auch auf Hörstörungen aller Neugeborener in Bayern.

Was ist die Rolle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes beim Neugeborenen-Screening? Jede Woche erhalten wir von den Einwohnermeldeämtern eine Namensliste mit allen Geburten und vom Labor ebenso eine Liste mit allen untersuchten Neugeborenen, deren Eltern der Übermittlung zugestimmt haben. Wir erhalten nur die Namen, nicht aber die Untersuchungsergebnisse. Anschließend vergleichen wird diese beiden Listen und suchen nach Neugeborenen, die nicht auf der Laborliste stehen. Mit den Eltern dieser Kinder nehmen wir schriftlich Kontakt auf. Damit stellen wir zum gesundheitlichen Wohl des Neugeborenen sicher, dass jedes Neugeborene eine Untersuchung erhalten kann, bei dem Eltern dies auch wünschen.

Sie als Eltern helfen, indem Sie der Durchführung der Vorsorgeuntersuchung und der Personendatenübermittlung an das Screeningzentrum und an Ihr Gesundheitsamt zustimmen.

Screening-Zentrum am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Bildungsregion

Aktuelle Mitteilungen