BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr | Artikelkat

Impfquoten der Schulanfänger 2018/19 im Landkreis Neu-Ulm

Die Impfquoten wurden bei der Schuleingangsuntersuchung ermittelt, die von November 2017 bis Juni 2018 in den Kindergärten im Landkreis stattfand. Dabei wertete der Sozialmedizinische Dienst des ÖGD unter anderem die Impfbücher der Schulanfänger aus. Von 1918 Mädchen und Buben im Alter von fünf bis sieben Jahren konnten von 1616 (84,3 Prozent) die erforderlichen Angaben aus den Impfbüchern entnommen werden.

Gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Poliomyelitis (Kinderlähmung) sind mehr als 96,0 Prozent der Schulanfänger geimpft. Leicht darunter, aber immer noch über 90 Prozent, liegen die Impfquoten bei Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Mumps, und Röteln. Bei der ersten Masernimpfung beträgt die Impfquote 97,0 Prozent, bei der wichtigen zweiten Masernimpfung allerdings nur 93,5 Prozent. Damit nähert sich der Landkreis Neu-Ulm auch für die zweite Masernimpfung dem WHO-Ziel einer 95%igen Impfquote.

Die Impfquoten bei Pneumokokken liegen bei 87,1 Prozent. Erfreulich ist, dass die Impfquoten bei Meningokokken C auf nun 86,8 Prozent und bei Varizellen (Windpocken) auf 79,4 Prozent gesteigert werden konnten. Nur 23,0 Prozent der Kinder sind gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis geimpft.

Auch bei der im November 2018 begonnenen Schuleingangsuntersuchung werden wir die Impfbücher auswerten und den Eltern, sofern notwendig, empfehlen, ihr Kind in der Arztpraxis impfen zu lassen. Die bisherigen Erfolge bei der Steigerung der Impfquote sehen wir als Ansporn für weitere Bemühungen.

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