Gesundheitsregion plus

Freuen sich, dass es mit der Gesundheitsregion plus los geht (v. r.): Marc Löchner, Anette Kölle (zuständig für Projektarbeit im Landratsamt Neu-Ulm) und Dr. Stephanie Kurz (Öffentlicher Gesundheitsdienst am Landratsamt Neu-Ulm),
Freuen sich, dass es mit der Gesundheitsregion plus los geht (v. r.): Marc Löchner, Anette Kölle (zuständig für Projektarbeit im Landratsamt Neu-Ulm) und Dr. Stephanie Kurz (Öffentlicher Gesundheitsdienst am Landratsamt Neu-Ulm),

 

Zum 01. Juni 2019 hat Marc Löchner seine Tätigkeit als Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion plus des Landkreises Neu-Ulm aufgenommen. Ziel der Gesundheitsregionplus ist vor allem eine Verbesserung des Versorgungsangebots im Landkreis. Dies umfasst die gesundheitlichen Themen von der Prävention bis zur Rehabilitation und Pflege.

Hauptaufgabe ist es, die ganzen Akteure miteinander zu vernetzen. Die Bandbreite erstreckt sich von Ärzten über die Kliniken, entsprechende Einrichtungen und Organisationen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Des Weiteren soll die Arbeit mit bereits bestehenden Netzwerken ausgebaut und neue Netzwerke aufgebaut werden. Eine Besonderheit für den Landkreis Neu-Ulm besteht in der länderübergreifenden Zusammenarbeit aufgrund der geografischen Lage.

Die nächsten Schritte

  • Verbindung mit allen Akteuren aufnehmen
  • Vorbereitung eines Gesundheitsforums
  • Bedarfsanalyse vorbereiten und Ist-Stand zur aktuellen gesundheitlichen Versorgung im Landkreis erfassen

Gesundheitsforum

Geplant ist ein jährliches Gesundheitsforum. Aus dem Forum heraus sollen Arbeitsgruppen entstehen, die sich bestimmten Themen und Problemstellungen annehmen, um Verbesserungen und Lösungen zu erarbeiten. Eine dieser Arbeitsgruppen wird sich mit der Gesundheitsversorgung befassen, eine andere mit Gesundheitsförderung und Prävention.

In Bayern gibt es insgesamt 50 Gesundheitsregionen plus. Diese werden alle vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gefördert. Den Förderbescheid für den Landkreis Neu-Ulm gab es offiziell am 27. März von Staatsministerin Melanie Huml in Nürnberg. Dieser gilt bis Ende 2022 und umfasst eine Gesamtfördersumme in Höhe von 200.000 Euro. Hiervon können pro Jahr maximal 50.000 Euro abgerufen werden.

In Schwaben gehören zu den Gesundheitsregionen die Landkreise Aichach-Friedberg, Augsburg-Land, Günzburg, Dillingen und Donau-Ries sowie die kreisfreie Stadt Augsburg. Mit diesen Gesundheitsregionen hofft Marc Löchner auf einen regen Austausch.

Konzept Gesundheitsheitsregionen plus des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Zielsetzungen

  • Entwicklung passgenauer Lösungen unter Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten
  • Regionale Netzwerke zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und der Optimierung der Gesundheitsversorgung
  • Mehr Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen durch verbesserte Vernetzung der Präventions- und Versorgungsangebote sowie der Akteure
  • Zielgerichtete sektorenübergreifende Zusammenarbeit vor Ort durch geeignete Kommunikations- und Koordinationsstrukturen

Kommunikation und Kooperation der regionalen Akteure des Gesundheitssystems sind entscheidend
Die Kommunikation und Kooperation der regionalen Akteure des Gesundheitssystems sind entscheidend. Regionale Gesundheitsnetze unterstützen durch entsprechende Strukturen das Zusammenspiel der Akteure, erleichtern den Austausch von Informationen und fördern akteursübergreifende Abstimmungsprozesse. Sie fördern damit auch die Eigenverantwortung der Kreise und Kommunen, erweitern die Handlungsmöglichkeiten vor allem im kommunalen Gesundheitsmanagement u. a. durch bessere Einbindung der Kommunen.

Handlungsfelder
Die Gesundheitsregionen plus widmen sich vorrangig den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung und Prävention sowie der Gesundheitsversorgung.

Aufbau Gesundheitsregionen plus
Gesundheitsregionen plus stützen sich auf ein Gesundheitsforum als zentrales Leitungs- und Steuerungsgremium. Darüber hinaus werden für die beiden Haupthandlungsfelder Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung Arbeitsgruppen eingerichtet. Außerdem wird zur Unterstützung der gesamten Tätigkeiten eine Geschäftsstelle betrieben.

© Martina Plaschke E-Mail

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