BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr

Hinweise zum Umgang mit heimischen Wildtieren und Schädlingen

Biber
Es handelt sich um eine streng geschützte Tierart.
Bei erheblichen land-, forst oder fischereiwirtschaftlichen Beeinträchtigungen sowie Gefährdung der öffentlichen Sicherheit (z.B. Gefahr von Dammbrüchen, Hochwasser oder Unterhöhlung von Wegen) sind Ausnahmen möglich (Auskunft beim Landratsamt: Tel. 0731/7040-4300).



Borkenkäfer, Buchdrucker, Kupferstecher

Auskünfte erteilt das Amt für Landwirtschaft und Forsten in Krumbach (Tel. 08282/8994-0).



Eichenprozessionsspinner
Bei Auftreten im Wald oder am Waldrand:
Meldung an das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Krumbach (Tel. 08282/8994-0).
Bei Auftreten innerhalb der Bebauung und in der freien Natur:
Meldung an die jeweilige Gemeindeverwaltung.
Sachkundige und sachgemäße Bekämpfung nach guter fachlicher Praxis, ggf. durch eine Firma für Schädlingsbekämpfung.

ACHTUNG:
Die giftigen Haare des Eichenprozessionsspinners, die insbesondere an den Gespinstnestern haften, können bei Kontakt Hautreaktionen oder Allergien auslösen.
Die Haare können wegen der Verbreitung durch den Wind auch noch in einiger Entfernung zu den Gespinstnestern auftreten.



Fuchs, Dachs, Marder

Meldungen an den örtlichen Jagdberechtigten (Auskunft auch bei der unteren Jagdbehörde: Tel. 0731/7040-4501).

Bei Wildunfällen ist stets die Polizei zu benachrichtigen.



Greifvögel
Kein Abschuss und kein Fang erlaubt, da es sich um eine streng geschützte Tierart handelt.
Auskunft erteilt beim Landratsamt die untere Jagdbehörde (Tel. 0731/7040-4501) oder die untere Naturschutzbehörde (Tel. 0731/7040-4300).



Hornissen, Wildbienen, Hummeln
Hornissen sowie alle heimischen Arten von Bienen und Hummeln sind besonders geschützt.
Bei einer erheblichen Gefährdungslage wenden Sie sich bitte an das Landratsamt Neu-Ulm, Tel. 0731/7040-4304).



Kormoran
Es handelt sich um eine besonders geschützte Tierart.
Eine Verfolgung durch berechtigte Jäger ist in der Zeit vom 16.08.-14.03. zulässig (Auskunft und Meldung: untere Jagdbehörde: Tel. 0731/7040-4501);
im internationalen Vogelschutzgebiet Donauauen jedoch nur mit vorheriger Zustimmung der höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Schwaben: Tel. 0821/327-2301.



Marder
Der Marder unterliegt dem Jagdrecht.
Auskunft über Vergrämungsmöglichkeiten oder Bejagung erfolgt durch den örtlichen Jagdberechtigten oder durch die untere Jagdbehörde (Tel. 0731/7040-4501).



Maulwurf
Es handelt sich um eine besonders geschützte Tierart.
Bei erheblichen landwirtschaftlichen Flurschäden wenden Sie sich bitte an die untere Naturschutzbehörde: Tel. 0731/7040-4304).



Feuerbrand

Kontrolle der Pflanzen auf Schadsymptome, Meldepflicht bei Auftreten oder Verdacht, Rodung der Pflanzen bzw. Rückschnitt der Triebe nach Absprache, Desinfektion von Scheren, Sägen, Vernichtung des Schnittgutes, Meldungen an das Landratsamt: Tel. 0731/7040-4307.


 

 

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