Klostermuseum Roggenburg

Klostermuseum Roggenburg

Museum

Das ehemalige Prämonstratenser-Reichsstift Roggenburg liegt auf einer Anhöhe über dem Tal der Biber. Die weitläufige Klosteranlage war beinahe dem Verfall preisgegeben, nachdem Abt und Chorherren das Kloster bereits 1802 im Zuge der Säkularisation verlassen mussten.
Die Restaurierungs- und Aufbauarbeiten der letzten Jahrzehnte haben der prachtvollen Anlage ihren früheren Glanz zurückgegeben. 1982 wurde das Kloster von den Prämonstratensern wieder errichtet.
Der Eingang zum 1991 vom Landkreis Neu-Ulm eröffneten Klostermuseum befindet sich rechts neben dem Kirchenportal. In den Räumen der ehemaligen Prälatur wird die Geschichte des Reichsstifts und seines Territoriums von der Gründung 1126 bis zur Säkularisation 1803 anschaulich dargestellt. Thematisiert sind die Gründungs- und Baugeschichte, rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse und Aspekte des kulturellen und religiösen Lebens des ehemaligen Reichsstifts.

© Rosi Feldes E-Mail

Sammlung

Im Mittelpunkt der Präsentation stehen Werke sakraler Kunst aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu den Themen Barock, Volksfrömmigkeit und Ordensgeschichte. Maßgeblich an der Ausstattung des Stifts und seiner Kirchen beteiligte Künstler sind im Museum vertreten, wie der Bildhauer Christoph Rodt (um 1575-1634) und die Maler und Freskanten Franz Martin Kuen (1719-1771), sein Schüler Konrad Huber (1752-1830) aus Weißenhorn und der Münchner Akademieprofessor Waldemar Kolumsperger (1852 - 1943).
Die meisten Exponate, u.a. Monstranzen und Vasa Sacra aus Augsburger Goldschmiedewerkstätten, stammen aus dem Nachlass des letzten Reichsprälaten Abt Aigler, der sie bei seinem Tod im Jahre 1822 der Armenkasse der Pfarrei Roggenburg vermachte mit der Bitte "dieselbe an einem Ort beisammen zu halten, weil selbe zur Geschichte Roggenburg gehören und so lange schon in gutem Zustand conserviert worden".

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Sonderausstellung

"Vita St. Norberti" - Das Leben des heiligen Norbert mit Texten von Paters Sebastian Sailer (1714-1777)

verlängert bis Ende 2016

Veranstaltungen

Zurzeit keine Veranstaltung.


 

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Jahresprogramm

2012 - Sonderausstellung "Vita St. Norberti"

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Archiv

1994

1144-1444-1544
Von der Propstei zum Reichsstift

1997/1998
14.12. - 01.02. Der hl. Norbert an der Krippe

2000
19.03. - 07.05. Seht, welch ein Mensch! - Die Passion

2002
10.03. - 14.04. Das Leiden Christi - Passions-Zyklus von Wilhelm Geyer (1900 - 1968)
16.03. - 26.05. Pröpste, Äbte & Prälaten - Die Porträtgalerie des Reichsstifts Roggenburg

2004
03.04. - 31.10. Gedenke mein - Vom Umgang mit Tod und Trauer vor hundert Jahren

2008
17.06. - 28.09. "Thaddäus Hornung (1876-1962) - Gütiger und starker Freund der Jugend"

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Öffnungszeiten

Exponate

November bis März: Samstag/Sonntag 14 -17 Uhr
April bis Oktober: Donnerstag bis Sonntag 14 - 17 Uhr

Führungen nach Vereinbarung.

Spezielle Führungen für Kindergarten und Schulklassen.
Eintritt frei.

Anschrift

Klostermuseum Roggenburg
Klosterstraße 5
89297 Roggenburg

© Martina Herrmann E-Mail

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Anfahrt

Anfahrt

Autobahn A 7 (Würzburg-Kempten),
Ausfahrt Vöhringen
B 300 (Augsburg-Krumbach)
Richtung Weißenhorn

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Publikationen

  • „Das Reichsstift Roggenburg 1126-1803“, Museumsführer, 1991
  • Leinsle, „Prämonstratenserkultur in Schwaben“, 1991, zweite Auflage 1998
  • Kleindienst, „St. Ulrich und die Klöster“, 1994
  • Leinsle, „Prämonstratensische Pfarrseelsorge in Schwaben am Beispiel der Reichsabtei Roggenburg, 1998
  • Museumspädagogisches Material
  • Rommens, "Baierns letzter Reichsprälat", 2007

Bildungsregion

Aktuelle Mitteilungen