BCKategorie 13.05.2015 11:57:52 Uhr | WebApp | Artikelkat

Porträt des Landkreises

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Der Landkreis Neu-Ulm in seiner heutigen Gestalt wurde 1972 im Rahmen der bayerischen Gebietsreform aus dem Altlandkreis Neu-Ulm, einem Großteil des früheren Landkreises Illertissen sowie der ehemals kreisfreien Stadt Neu-Ulm gebildet. Er umfasst 17 Städte, Märkte und Gemeinden, darunter die Große Kreisstadt Neu-Ulm und die Städte Illertissen, Senden, Vöhringen und Weißenhorn.

Obwohl der Landkreis Neu-Ulm flächenmäßig mit 515 Quadratkilometern zu den kleinen Landkreisen in Bayern zählt, gehört er mit einer Bevölkerungszahl von über 170.000 Einwohnern zu den größten Landkreisen im Freistaat und rangiert deshalb bei den 71 bayerischen Landkreisen an 9. Stelle und in Schwaben nach Augsburg an 2. Stelle. Im Westen des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben gelegen, präsentiert sich der Landkreis Neu-Ulm als ein Lebensraum mit hoher Lebensqualität. Zusammen mit den Nachbarn auf baden-württembergischer Seite, dem Alb-Donau-Kreis, dem Landkreis Biberach und der Stadt Ulm sowie seinen bayerischen Nachbarn, den Landkreisen Günzburg und Unterallgäu ist er Teil der Region Donau-Iller.

Im Verein „Innovationsregion Ulm – die clevere Alternative“ arbeiten der Landkreis Neu-Ulm und seine Große Kreisstadt Neu-Ulm mit dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm grenzüberschreitend zusammen. Seit über zehn Jahren gehören das gemeinsame Marketing, aber auch die enge Kooperation mit Wirtschaft, Wissenschaft und den öffentlichen Verwaltungen über die Ländergrenzen hinweg zu den Markenzeichen der Region.

Der Landkreis Neu-Ulm zeichnet sich durch seine zentrale Lage und ausgezeichnete Verkehrsanbindungen zu den Ballungsräumen Stuttgart und München, ja zu ganz Europa aus. Die internationalen Flughäfen Stuttgart, München, Augsburg und der Allgäu Airport in Memmingerberg sind kaum mehr als eine Autostunde entfernt. Die Anbindung an das europäische Straßen- und Schienennetz ist hervorragend. Der Schnittpunkt der Autobahnen A 7 und A 8 im Landkreis Neu-Ulm hat als Verkehrsknotenpunkt internationale Bedeutung. Mit dem ICE- und IC/EC Haltepunkt Ulm ist der Landkreis optimal in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn eingebunden. Zusammen mit dem Güterverkehrszentrum im Norden von Ulm, das den Unternehmen der Region umfangreiche Dienstleistungen im Bereich Transport und Logistik anbietet, sind dies wichtige Standortfaktoren.

Unser Landkreis zählt zu den starken Wirtschaftsräumen Bayerns. Betrachtet man seine Dynamik und Lebenskraft sowie die Einschätzung seiner Zukunftschancen, so rangiert der Landkreis Neu-Ulm nicht nur im ersten Drittel aller bundesdeutschen Kreise, er punktet auch in den führenden Kompetenzfeldern und erweist sich so als attraktiver Wirtschaftsstandort. Viele marktführende und international tätige Unternehmen haben sich für den Standort „Landkreis Neu-Ulm“ entschieden und schätzen die vorhandenen Rahmenbedingungen. Das verarbeitende Gewerbe nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Starke Branchen sind der Nutzfahrzeugbau, Automobilzulieferer, metallerzeugende und -verarbeitende Betriebe, Holz- und Kunststoffverarbeitung sowie Pharmazie und Ernährung. Traditionsreiche Familienbetriebe haben sich zu Globalplayern entwickelt. Auch internationale Großkonzerne schätzen den Standort „Landkreis Neu-Ulm“.

Die Kaufkraft der Landkreisbewohner ist überdurchschnittlich hoch. Dank der richtigen Mischung harter und weicher Standortfaktoren steht der Landkreis Neu-Ulm für eine hohe Lebensqualität. Die Menschen fühlen sich hier wohl. In den reizvollen und abwechslungsreichen Naturlandschaften entlang der Täler von Donau, Iller, Roth, Biber und Osterbach finden Erholungssuchende und kulturell Interessierte eine Vielzahl von entspannenden Freizeitmöglichkeiten ebenso wie barocke Schätze in Kirchen und Klöstern. Gute Arbeitsmarktchancen, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und ein eng geknüpftes soziales Netz sowie moderate Grundstücks- und Mietpreise überzeugen. Familien mit Kindern finden hier beste Voraussetzungen.

Ausgezeichnete Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, von der Kindertagespflege bis zur Hochschule, garantieren unserer Jugend beste Startperspektiven für die Zukunft. Mit seinen 46 Grund- und Hauptschulen, drei Förderschulen, fünf Realschulen, einer Wirtschaftsschule, fünf Gymnasien, zwei Berufsschulen, einer Fachoberschule, und einer Berufsoberschule kann der Landkreis ein differenziertes schulisches Angebot vorweisen. Gewerblich-technische Bildung wird auch im IHK-Bildungszentrum Neu-Ulm angeboten. Mit der Hochschule Neu-Ulm als junger Business School und der Internationalen Schule ISU hat der Standort zudem an internationaler Bedeutung gewonnen. Zukunftsorientierte Bildungsarbeit leistet auch das bundesweit beispielhafte Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur im Kloster Roggenburg. Besonders Familien mit Kindern und Schulklassen nutzen die Angebote dieses Bildungszentrums zu ökologischen Themen.

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